Full text: Hessenland (7.1893)

Das „HeHvttltMd", Zeitschrift für hessische Geschichte undLiteratur, erscheint zweimal monatlich 
zu Anfang und in der Mitte jeden Monats, in dem Umfange von N/2—2 Bogen Quartformat. Der Abonnementspreis 
beträgt vierteljährlich 1 Mark 50 Pfg. Einzelne Nummern kosten je 3 0 Pfg. Auswärts kann unsere Zeitschrift 
durch direkte Bestellung bei der Post, oder durch den Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streifband 
bezogen werden; hier in Kassel nimmt die Buchdruckerei von Friedr. Scheel, Schloßplatz 4 (Fernsprecher Nr. 372). 
Bestellungen an. In der Post-Zeitungsliste für das Jahr 1893 findet sich das „Hessen land" eingetr. unter Nr. 2969 
Anzeigen werden mit 20 Pfg. für die gespaltene Petitzeile berechnet und nur durch die Annoncen-Expedition 
Kaasenslern & Wogter K.-H. in Kassel oder deren übrigen Filialen angenommen. 
Inhalt der Nummer 18 des „Hessenlandes": „Gefaßt", Gedicht von Karl Preser; „Die Entwickelung der 
geistlichen und weltlichen Gerichtsbarkeit in den fürstlich Hessen-Kassel'schen Landen." Von H. Metz (Fortsetzung); „Ernst 
Friedrich Hartig, ein hessischer Forstmann", von F. Zwenger (Schluß); „Inschriften an Kasseler Gebäulichkeiten", von 
Karl Knetsch; „Ohm und Onkel", Erzählung von C. von Dincklage-Campe; „Aus alter und neuer Zeit"; „Aus 
Heimath und Fremde"; „Berichtigung"; Abonnements-Einladung. 
n& kommt 5er Nbend meines Tebens, 
So seh ich ihn mit Duhe nah'n, 
Die sei mein schönster Lohn 5es Strebens 
Aus schwer zurückgelegter Dahn. 
Denn stets hob' ich auf meine Weise 
Noch meinem Rönnen, meiner Kraft, 
. In jedem meiner Wirkungskreise 
- Im Dienst der Menschheit treu geschafft. 
And sahen off auch Augenblicke 
Mich schmerchurchfurcht und tiefbetrübt, 
Ich hab', trotz aller MitzgeschiKe, 
Doch meine Menschenpflichl geübt. 
Durch meine Seele geht kein Grollen, 
Ich hab' geliebt, und nie gehaßt, 
Drum mögen meine Würfel fallen 
Wie's Gott gefällt, — ich bin gefaßt. 
Carl F>rcser.
	        

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