Full text: Hessenland (4.1890)

Das Seitfd)r ift für Hessische Geschichte UNdLiteratur, erscheint zweimal monatlich 
zu Anfang und in der Mitte jeden Monats, in dem Umfange von 172—2 Bogen Quartformat. Der Abonnementspreis 
beträgt vierteljährlich 1 Mark 60 Pfg. Einzelne Nummern kosten je 3 0 Pfg. Anzeigen werden mit 20 Pfg. 
für die gespaltene Petitzeile berechnet. Auswärts kann unsere Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder 
durch den Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streifband bezogen werden; hier in Kassel nimmt die Buchdruckerei 
von Friedr. Scheel, Schloßplatz 4, Bestellungen, ebenso Anzeigen an. Zn der Post-Zeitungsliste für das Zahr 1890 
findet sich das „Hessenland" eingetragen unter Nr. 2772. 
Inhalt der Nummer 22 des „Hessenland": ..Sympathie", Gedicht von D. Saul; „Die ältesten Kirchen im 
Hochstifte Fulda", von Fr. Hoffmann (Forts.); „Landgräfin Maria von Hessen, Mutter und Vormünderin Wilhelms IX.", 
von W. Rogge-Ludwig (Schluß); „Was sich ein Forsthof erzählt", von Carl Preser (Schluß); „Don Zuan d'Austria" 
und „Aus seliger Jugendzeit", Gedichte von Karl Herquet; Aus alter und neuer Zeit; Aus Heimath und Fremde; 
Hessische Bücherschau; Anzeigen. 
Kympathie. :■ 
§ er Himmel ruhk in Skernenprachk, 
<Ls glüht und duftet die Maiennacht. 
Von allen Sternen einer glänzt 
Aus weiten Fernen unbegrenzt. 
Du hebst zu ihm den Blick, ich weih, 
Den strahlt er wieder liebeheih. 
Nur Deines Hellen Auges Schein 
Rann ihm öen führn Glanz verleih'n. 
Du stehst ihn träumend an, wie ich, 
And unsre Blicke begegnen sich, 
And unsre Seelen in heiliger Glukh — 
Die eine in der andern ruhk. 
Derselbe Traum, dasselbe Lied, , 
Vereint uns, ob die Welt uns schied. 
Ts wiegt uns ein, wir wiffen's kaum, 
Dasselbe Lied, derselbe Traum. 
3>. Saus.
	        

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