Full text: Hessenland (8.1894)

Das „Helsenltmd", Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monat 
lich, zu Anfang und in der Mitte jeden Monats, in dem Umfange von l 1 /«—2 Bogen Quartformat. Der Abonne 
mentspreis beträgt vierteljährlich 1 Mark 50 Pfg. Einzelne Nummern kosten je 30 Pfg. Auswärts kann unsere 
Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post oder durch den Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streif 
band bezogen werden; hier in Kassel nimmt die Buchdruckerei von Friedr. Scheel, Schloßplatz 4 (Fernsprecher 
Nr. 372) Bestellungen an. In der Postzeitungsliste für das Jahr 1894 findet sich das „Hessenland" eingetragen 
unter Nr. 3031. Anzeigen werden mit 20 Pfg. für die gespaltene Petitzeile berechnet und nur durch die 
Annoncen-Expedition Kaasenstein & Uogler A. H. in Kassel oder deren übrige Filialen angenommen. 
Inhalt der Nummer 2 des „Hessenlandes": „Winter", Gedicht von D. Saul; „Wilhelm IV.> der Weise, 
Landgraf von Hessen", von H. Metz (Fortsetzung); „Hessische Städte und hessisches Land vor hundert Jahren: 
I. Stadt und Land Fulda", von Dr. Justus Schneider (Schluß); „Mein Onkel Georg", von Frida Storck 
(Schluß); „Ohm und Onkel", Erzählung von C. von Dincklage-Campe (Fortsetzung); Aus Heimath und Fremde; 
Briefkasten. 
Winter. 
verschneit sind die Fluren, 
Der Wald wie so kahl! 
Und verstummt ist der Lenz, 
Der gejauchzt hier im Thal. 
Die Bäume nur ächzen 
In dumpfem Akkord —, 
Die Bosen sind welk, 
Und die schwalben sind fort. 
p. Kaut. 
bist du, wie bist du 
Bedrückt mein Gemüth! 
Gedenkst du der Zeit, 
Da die Bosen geblüht? 
Da die schwalben genistet 
So traut am Gebälk? 
Die schwalben sind fort, 
Und die Rosen sind welk. 
4-Ä-i
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.